Bergwandern

Schon ausgedehnte Spaziergänge in den Bergen verdienen die Bezeichnung Bergwandern. Entscheidend beim Bergwandern sind nämlich nicht die Entfernungen, die zurückgelegt werden und auch nicht die zu überwindenden Höhenunterschiede. Erforderlich ist nur, dass die Umgebung in der gewandert wird, bergig ist.

Es wird zum Beispiel auch ganz anders als beim Bergsteigen, komplett auf eine Partnersicherung verzichtet. Jeder Bergwanderer muss mit seinem Weg und den Gegebenheiten alleine zurechtkommen.

Das Wandern in den Bergen wird aufgrund der unterschiedlichen Schwierigkeiten in Talwanderung, Bergwanderung und Alpinwanderung unterteilt.
Ersteres bezeichnet das Wandern auf relativ flach gelegenen Wegen in bergiger Landschaft. Beim Bergwandern befinden sich die Wege dann am Berghang und beim Alpinwandern sind meistens gar keine Wegspuren mehr vorhanden.

Die Anforderungen beim Alpinwandern sind erheblich höher und fordern deutlich mehr Erfahrung. Diese Wanderer werden auch Berggänger oder Alpinisten genannt.

Grundsätzlich ist es ratsam, auf passende Kleidung und Ausrüstung zu achten. Natürlich kann der Bergurlaub auch in Sommerbekleidung und Halbschuhen erholsam verbracht werden. Ein geeignetes Equipment jedoch erhöht die Wandermöglichkeiten um ein Vielfaches.

Die größte Bedeutung wird hierbei wohl dem Schuhwerk beigemessen.
Taugliche Wanderschuhe müssen immer den Knöchel überdecken. Während für einfache Wege leichte Trekking-Schuhe ausreichen, erfordert das Wandern im weglosen Gelände und auf Gipfeln, schon Bergschuhe mit fester Sohle. Kunststoffsohlen werden bei Nässe rutschig.
Kleidung ist immer dann gut ausgesucht, wenn man sich ähnlich wie bei einer Zwiebel, nach und nach der einzelnen Schichten entledigen kann. Schweiß muss gut nach außen transportiert werden können.

Wer im Vorfeld sorgfältig plant, der wird seine Wanderung auch richtig genießen.

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